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Donnerstag, 15. September 2016
Vorstellung
unausgesprochen, 01:52h
Ich bin nicht nur ich als solches, ich bin auch noch Herdenführerin einer viertelsten Fussballmannschaft. Altersmäßig alles vertreten zwischen groß werdendem Kleinkind und Vorpupertierendem.
Außerdem bin ich nachtaktiv. Bedauerlicherweise nur aus dem Grund, da nachts die Mannschaft schläft und ich mich dann in meiner Komplettheit wiederfinden kann. Ansonsten würde ich nachts lieber schlafen. Kann ich aber später alles nachholen. So in... ähm...wenn ich jetzt "10 Jahre" schreibe, dann ist das meinem ungebrochenem Optimismus geschuldet.
Ich bin gerade auf der Suche nach meinem inneren Kind. Wobei das wahrlich etwas pathetisch klingt. Eigentlich suche ich es auch nicht. Es muss ja faktisch in mir sitzen, konnte ja schlecht auswandern.
Aber was will es mir sagen? Zum Beispiel schiebe ich ihm in die Schuhe, dass ich mich zuletzt zweimal! (nacheinander natürlich) in Männer verliebte, welche Bindungen scheuen. Und ich (garantiert getrieben von unbeantworteten Fragen und mir völlig unsinnig erscheinenden Wünschen genau diesen inneren Kindes) klammere mich an den aussichtslosen Fällen (Männern) fest.
Morgen weiß ich mehr. Mutig und kurzentschlossen meldete ich mich heute zu einer Familienaufstellung an. Ist hier im Haus. Sehr praktisch. Habe ich sozusagen Heimvorteil. Da fühlt sich das Kind in mir vielleicht sogar sicherer? Vielleicht spricht es dann mit mir. Werde ich es verstehen? Was macht man eigentlich bei einer Aufstellung genau? Darf ich meine Schuhe anlassen? Muss ich nüchtern...ähm..mit nüchternem Magen kommen? Darf ich meine Lebensgeschichte für mich behalten oder muss ich vor den Mitteilnehmern gar mein Innerstes auf den Tisch packen? Das mag ich nämlich gar nicht.
Und deshalb habe ich auch (so, nun komme ich endlich mal zum Punkt) diesen Blog angefangen.
Um auszupacken, anzuschauen, in einer irrealen Öffentlichkeit. Wo mich keiner kennt und ich mir doch einbilden kann, da wäre ein mich kennender verständnisvoller Leser, der sich geduldig meine Beschreibungen des Inneren und Äußeren anhört.
So, und nun gehe ich schlafen. Muss ja morgen fit sein für diese aufregende Aufstellung.
Und danach, morgen nacht schon, ja dann bin ich sicher ein neuer Mensch, mit mir im Reinen, selbstzufrieden. Und kann den Bindungsunwilligen endlich loslassen. Was für eine fabelhafte Vorstellung!
Ich bin nicht übertrieben unrealistisch. Das klingt nur so. Ist eigentlich Sarkasmus gepaart mit vorsichtiger Hoffnung. Hoffnung auf eine wundersame Spontanveränderung.
Außerdem bin ich nachtaktiv. Bedauerlicherweise nur aus dem Grund, da nachts die Mannschaft schläft und ich mich dann in meiner Komplettheit wiederfinden kann. Ansonsten würde ich nachts lieber schlafen. Kann ich aber später alles nachholen. So in... ähm...wenn ich jetzt "10 Jahre" schreibe, dann ist das meinem ungebrochenem Optimismus geschuldet.
Ich bin gerade auf der Suche nach meinem inneren Kind. Wobei das wahrlich etwas pathetisch klingt. Eigentlich suche ich es auch nicht. Es muss ja faktisch in mir sitzen, konnte ja schlecht auswandern.
Aber was will es mir sagen? Zum Beispiel schiebe ich ihm in die Schuhe, dass ich mich zuletzt zweimal! (nacheinander natürlich) in Männer verliebte, welche Bindungen scheuen. Und ich (garantiert getrieben von unbeantworteten Fragen und mir völlig unsinnig erscheinenden Wünschen genau diesen inneren Kindes) klammere mich an den aussichtslosen Fällen (Männern) fest.
Morgen weiß ich mehr. Mutig und kurzentschlossen meldete ich mich heute zu einer Familienaufstellung an. Ist hier im Haus. Sehr praktisch. Habe ich sozusagen Heimvorteil. Da fühlt sich das Kind in mir vielleicht sogar sicherer? Vielleicht spricht es dann mit mir. Werde ich es verstehen? Was macht man eigentlich bei einer Aufstellung genau? Darf ich meine Schuhe anlassen? Muss ich nüchtern...ähm..mit nüchternem Magen kommen? Darf ich meine Lebensgeschichte für mich behalten oder muss ich vor den Mitteilnehmern gar mein Innerstes auf den Tisch packen? Das mag ich nämlich gar nicht.
Und deshalb habe ich auch (so, nun komme ich endlich mal zum Punkt) diesen Blog angefangen.
Um auszupacken, anzuschauen, in einer irrealen Öffentlichkeit. Wo mich keiner kennt und ich mir doch einbilden kann, da wäre ein mich kennender verständnisvoller Leser, der sich geduldig meine Beschreibungen des Inneren und Äußeren anhört.
So, und nun gehe ich schlafen. Muss ja morgen fit sein für diese aufregende Aufstellung.
Und danach, morgen nacht schon, ja dann bin ich sicher ein neuer Mensch, mit mir im Reinen, selbstzufrieden. Und kann den Bindungsunwilligen endlich loslassen. Was für eine fabelhafte Vorstellung!
Ich bin nicht übertrieben unrealistisch. Das klingt nur so. Ist eigentlich Sarkasmus gepaart mit vorsichtiger Hoffnung. Hoffnung auf eine wundersame Spontanveränderung.
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